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Der soziale Aspekt

Eine Studie der Columbia University NY über die Motivation einer Teilnahme an Mamanet zeigt Gründe wie das Einbringen in die Gemeinschaft, persönliche Entwicklung und Selbstsicherheit, Förderung der Gesundheit und Fitness auf.

Das Netzwerken, Integration, Gemeinschaftsgefühl, Gewaltfreiheit in allen Belangen und die Vorbildwirkung in der Gesellschaft sind wichtige Elemente von Mamanet.

Finanzielle und/oder familiäre Bedingungen bzw. auch religiöse Hintergründe schränken Mütter bei sportlichen Aktivitäten ein. Daher spricht Mamanet gezielt Frauen an, die von sich selbst nicht glauben sportlich zu sein und versucht die Rahmenbedingungen (z.B. kostengünstige Angebote, Kinderbetreuung, Training nahe zum Wohnort, wenn nötig: keine Männer anwesend) für eine nachhaltige Teilnahme zu schaffen.

Gezielt dazu wurden z. B. Projekte im Gemeindebau, in Flüchtlingsheimen und Frauenhäusern gestartet

Mamanet für Geflüchtete Frauen und ihre Kinder:

Mamanet wurde bisher in 11 Sozialeinrichtungen (Grundversorgungshäuser Caritas, Obdach Wien, Diakonie, Come2gether usw.) angeboten. Die Trainings mit vorwiegend Kinderbetreuung finden direkt in den Häusern statt, um das Vertrauen zu den Familien aufzubauen.

Einige Frauen aus diesen Projekten reisen inzwischen aus allen Ecken von Wien - oftmals über eine Stunde, öffentlich und alleine - zum wöchentlichen Kurs im UAB (Union Aktiv Brigittenau) Turnsaal des Ernst Happel Stadions an.

Einige Frauen, die regelmäßig beim Ernst Happel Training teilnehmen, wollen auch im Ligabetrieb wettkampfmäßig Sport betreiben. Sie kommen auch zusätzlich in ein reguläres wöchentliches Training am Abend und spielen im Wettkampfinklusionsteam.

Frauen mit Migrationsgeschichte betreiben ernsthaft Sport, nehmen am Wettkampfbetrieb teil und nehmen auch eine Vorbildwirkung innerhalb der Familie ein. Die Ehemänner unterstützen, kommen zu Spielen, feuern ihre Frauen an und kümmern sich um die Kinder, damit die Frauen Sport betreiben können.

Einige Frauen aus diesen Gruppen haben die Mamanet Coach Ausbildung gemacht und trainieren selbstständig eigene Gruppen - so entstehen auch Arbeitsplätze.

Informationen bei: Elisabeth Speiser: speiser@mamanet.at